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Lebenszeichen

31. Oktober 2017

Hallihallo,

wie Ihr bemerkt habt, wurde es in letzter Zeit ruhiger um mich.

Der Grund hierfür ist ganz einfach: Nach der Zeit- und trainingsintensiven Aktion Ende Mai haben neben meinen Beinen auch mein Kopf eine Auszeit vom Laufen gebraucht.

Nach den 512 Kilometern in sechs Tagen war mein Körper einfach ausgelaugt und hat einfach eine Pause gebraucht. Im ganzen Juni konnte ich mich ein einziges Mal zum Laufen aufraffen.

Als ich dann im Juli wieder mit dem Laufen begann, um eventuell einen Herbstmarathon zu laufen, merkte ich schnell, dass mein Körper nicht so weit war. Nach einem 30 Kilometerlauf brauchte ich ansonsten 24 Stunden, um wieder trainieren zu können. Jetzt waren die Beine drei Tage danach noch am Ende.

Da ich früher des Öfteren die Signale meines Körpers ignoriert und dadurch Verletzungen in Kauf genommen habe, deutete ich die Signale als Zeichen, dass mein Körper für ein Marathontraining noch nicht bereit war.

Deswegen legte ich von Mitte August bis Anfang Oktober eine Laufpause ein. In dieser Zeit begann ich auch noch einen neuen Job, wodurch ich erst Recht keinen Kopf für Training etc. hatte. Abends genoss ich es, bei meiner Frau und meinen Töchtern zu sein, mit ihnen gemeinsam zu Essen, die Kinder ins Bett zu bringen und mit ihnen Zeit zu verbringen. Die drei kamen nämlich während des Trainings und der ganzen Aktion extrem zu kurz.

Die insgesamt 7 Wochen Laufpause taten meinem Körper extrem gut. Natürlich spür ich die lange Pause jetzt, wo ich langsam wieder Intensität und Umfang wieder steigere. Während der Wiesn war die Lederhose nämlich ein bisschen eng 🙂 Und auch die Ausdauer lässt natürlich zu wünschen übrig. Ich bin aber optimistisch, dass das bald wieder wird.

Wie es jetzt weitergeht? Wettkampfmäßig ist das Jahr 2017 für mich vorbei. Ich habe mir einen langfristigen Plan mit dem Ziel Herbstmarathon 2018 erstellt. Dieser Plan ist gewissenhaft und bewusst erstellt. Die nächsten Monate werde ich nach dem „3-1-2-1 Prinzip“ trainieren. Auf 3 Tage laufen folgt ein Ruhetag, auf den wieder 2 Lauftage folgt, abgeschlossen von einem Ruhetag. Ich halte von dem Prinzip viel, denn ein Übertraining ist bei zwei lauffreien Tagen in der Woche eher unwahrscheinlich.

Auf Facebook und Instagram halte ich Euch ständig auf dem Laufenden. Schaut doch mal vorbei! 😉

Bis bald, Euer Tom

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